Videodreh #Colourblind

Mit dem Projekt #Colourblind haben wir uns mit einer  intersektionalen Auseinandersetzung mit Diskriminierung innerhalb der LGBTIQ* Community intensiv beschäftigt. Dabei war uns wichtig aufzuzeigen, dass uns Diskriminierung auch innerhalb der queeren Community begegnet und wir uns alle gemeinsam damit befassen müssen.

Gerade auf Online-Plattformen und Dating-Portalen scheint sprachliche Ausgrenzung kein Problem darzustellen. Aussagen wie „NoAsians“, „NoBlacks“, „NoFems“, „NoTrans“ oder „NoOld“ stehen dort auf der Tagesordnung finden und spiegeln somit die Wirklichkeit wieder, die schon lange in unserer Mitte existiert. Gerade hier dürfen wir nicht wegschauen, denn Sprache schafft Wirklichkeit.

Visuell und musikalisch begegnet #Colourblind Ausgrenzungen und Stigmatisierungen innerhalb der queeren Gemeinschaft in einem Spiegelbild der Gesellschaft. Rassismus, herabwürdigende Kommentare zur Identität oder Sexualität und Body Shaming versetzen Körper in eine Schockstarre. Empowernd wirkt die künstlerische Auseinandersetzung auf das Szenario mit der Wende durch eine einzelne Person ein, von der sich die Gruppe mitreißen lässt. Die Aufnahmen dazu wurden mit mit unterschiedlichsten Menschen, die sich teilweise bis zum Drehbeginn noch nie begegnet waren, im Studierendenhaus der Goethe Universität realisiert. Während unseres Drehtermins hatten wir den Fotografen Parwiz Rahimi am Set, einem 2015 geflohenen Fotojournalisten, dessen Bilder bei einer geplanten Ausstellung gezeigt werden sollen.

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Hier könnt ihr euch das fertige Kurzvideo #Colourblind anschauen. Wir freuen uns sehr, über euer Feedback. 

Fotos by Parwiz Rahimi